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Je früher ein Nachfolgekandidat an das Unternehmen schrittweise herangeführt werden kann, umso besser.
Aber auch familiäre Seiteneinsteiger verdienen ihre Chance. In der Entscheidungsphase sollten die
amtierenden Familienunternehmer und -unternehmerinnen allerdings zusätzlich einen erfahrenen Moderator
hinzuziehen, der die entscheidende Findungsphase systematisch mit vorbereitet und moderierend als
neutraler Vermittler in jeder Weise fördert, zum Beispiel durch vorbereitende Einzelgespräche. Dadurch
können auch unterschiedliche Vorstellungen zur künftigen Unternehmensführung einer einvernehmlichen Lösung
rechtzeitig angenähert und schließlich zur Entscheidungsreife für beide Seiten gebracht
werden und zwar unter Beachtung der bisher angewandten Familiengrundsätze zur Führung des Unternehmens.
Auf diese Weise lassen sich frühzeitig Konfliktpotenziale erkennen, ausräumen und eine nachhaltige Integration
des Nachfolgers erreichen. Umfassende Übergabefahrpläne und -modalitäten greifen erst, wenn die
Generationen bezüglich aller wesentlichen Fragen zukünftiger Unternehmensführung im Laufe der Moderation
Klarheit und Konsens erzielen konnten.
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